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7 fantastische Wälder in Europa mit dem Zug

 

Ein Spaziergang in einem riesigen, naturbelassenen Wald vermittelt ein ungemein beruhigendes Gefühl, das auf eigenartige Weise trotzdem spannungsgeladen bleibt. Vielleicht hängt das mit dem seltsamen Konflikt zusammen, dass man alleine ist, sich aber trotzdem beobachtet fühlt – wenn auch nur von der Natur. Über 35 % der Fläche von Europa ist bewaldet. Obwohl viele dieser Regionen mit dem Zug nicht leicht zu erreichen sind, präsentieren wir hier sieben spektakuläre Wälder in Europa, die du mit der Bahn besuchen kannst.

Schwarzwald, Deutschland

Der deutsche Schwarzwald ist wahrscheinlich der berühmteste Wald in Westeuropa. Diese grandiose Gebirgsregion im Südwesten Deutschlands mit dichten, immergrünen Wäldern, spektakulären Bergen und idyllischen Dörfchen lässt wirklich keine Wünsche offen. Hier wurde im 17. Jahrhundert die Kuckucksuhr erfunden, und in vielen Dörfern hat man den Eindruck, als stünde die Zeit seither still. Die märchenhafte Atmosphäre bildet die perfekte Kulisse, um die echte Welt eine Weile zu vergessen.

 

Anreise mit dem Zug: Eine Fahrt mit dem Zug gehört zu den besten Möglichkeiten, um den Schwarzwald zu erleben. Der Schwarzwald-Panoramazug verkehrt zwischen Offenburg und Konstanz: Dich erwarten unglaubliche Ausblicke auf die Gegend und unterwegs Zwischenstopps in mehreren Städten.

Wilde Taiga, Finnland 

In Finnland erwartet dich überall wunderschöne Natur, und die Wälder der Wilden Taiga bilden hier keine Ausnahme. Diese unberührte Naturattraktion im Nordosten des Landes wartet mit interessanter Kultur und Traditionen auf. Viele reisen aber auch wegen der malerischen Landschaft, Flora und Fauna und tollen Aktivitäten im Sommer wie im Winter in die Gegend. In diesem weitläufigen Naturschutzgebiet darfst du dich auf Stille und Abgeschiedenheit freuen, wobei du dir keine Sorgen um deine Sicherheit machen musst.

 

Anreise mit dem Zug: Von der wichtigen Bahnverbindung ab Helsinki gelangst du über die Stadt Kuopio nach Kajaani. Je nach gewählter Verbindung dauert die Fahrt 5-7 Stunden.

Białowieża, Polen

Die meisten polnischen Wälder sind immer noch unberührt, was sich allerdings bald ändern kann. Białowieża gehört zu den ältesten verbliebenen Urwaldgebieten, die ursprünglich überall im europäischen Tiefland zu finden waren. Obwohl mit dem Abholzen der Gegend begonnen wurde, sind weite Teile weiterhin größtenteils naturbelassen. Neben der bloßen Schönheit dieses Primärwaldes kann man hier auch europäische Bisons entdecken.

 

Anreise mit dem Zug: Der nächste Bahnhof zum Wald findet sich nur ein Kilometer entfernt in Hajnowka. Um dorthin zu gelangen, musst du von Warschau aus in Siedlce umsteigen, die Fahrt dauert etwa 4,5 Stunden.

Hallerbos, Belgien

Der Wald Hallerbos, auch „Der blaue Wald“ genannt, eignet sich perfekt für lange Wanderungen in malerischer Umgebung. Mitte April kann man hier riesige Teppiche aus Glockenblumen bewundern, denen der bezaubernde Wald seinen Namen verdankt. Hier wachsen auch riesige Mammutbäume, die einem bei einem Besuch dieser wirklich traumhaft schönen Gegend ein Gefühl der Demut vermitteln – wobei man sich gleich wieder deutlich jünger fühlt.

 

Anreise mit dem Zug: Es verkehren regelmäßige Züge, die dich von Brüssel aus in nur 16 Minuten nach Halle bringen. Dort nimmst du den TEC-Bus Nummer 114, um zum Eingang des Waldes zu fahren.

Nationalpark Plitvicer Seen, Kroatien

Der kroatische Nationalpark Plitvicer Seen ist in erster Linie berühmt für seine fantastischen natürlichen Seen, wobei man tendenziell die unberührten Wälder übersieht, die diese Sehenswürdigkeit umgeben. Auf dem Gebiet des Nationalparks befinden sich 16 kaskadenförmig angeordnete Seen und mehrere Wasserfälle, die sich durch eine spektakuläre Schlucht aus Kalkstein ziehen. Obwohl es sich um eine beliebte Touristenattraktion handelt, gehören die Seen mit ihren Wäldern immer noch zu den berühmtesten Naturwundern Europas.

 

Anreise mit dem Zug: Am einfachsten erreicht man die Seen, wenn man einen Zug in die Hauptstadt Zagreb nimmt. Von dort aus bringen dich Busse mehrmals täglich in etwa 2 Stunden direkt in den Nationalpark.

Nationalpark Sächsische Schweiz, Deutschland

Obwohl der Name einen in die Irre führen kann, befindet sich der Nationalpark Sächsische Schweiz tatsächlich in Deutschland. Der ausgedehnte Naturraum, der an den Nordwesten der Tschechischen Republik grenzt, ist der einzige Felsen-Nationalpark Deutschlands, in dem man aber auch stattliche Wälder findet. Viele fahren zum Wandern in diese Gegend, aber auch die Geschichte der Region ist faszinierend, wie man beispielsweise an der Festung Königstein sieht.

 

Anreise mit dem Zug: Dresden ist die am nächsten zum Nationalpark gelegene Stadt und von ganz Deutschland aus unkompliziert zu erreichen. Von dort fahren alle 30 Minuten S-Bahnen in die Sächsische Schweiz.

Nationalpark Triglav, Slowenien

Slowenien gehört zu den europäischen Ländern mit dem höchsten Waldbestand, wobei weite Teile über das Bahnnetz nicht erschlossen sind. Aber den Bohinj-See am Eingang der Region erreicht man von der Hauptstadt aus unkompliziert. Diesen wunderschönen See umgeben majestätische Berge und dichte Wälder. Viele Besucher entscheiden sich dafür, ihre Zeit am See zu verbringen, aber es gibt auch mehrere tolle, ruhige Wanderwege durch die Täler und Wälder.

 

Anreise mit dem Zug: Mit dem Zug erreichst du den Nationalpark am einfachsten über Bohinjska Bistrica. Über Jesenice fahren dorthin regelmäßig Züge, die etwa 3 Stunden brauchen. Von dort aus bringen dich reguläre Busse zum See und zu den Wäldern.

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